CVV München

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Ein großes Fest

25. bis 28. Mai 2006, CVV in München

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München, wir kommen!

Dieser Slogan war schon im Jänner auf der Florinanen-Bude in aller Munde. Bevor das Semester-Programm für das SS06 beraten wurde, waren acht Florianen - Pagat, Castrix, AJ, Herodot, Gandhi, Jimmy, Kodex und Nussini - fix auf der Jubiläums-CVV angemeldet.
Am 25. Mai war es dann soweit: Pagat und Castrix starteten mit dem offiziellen Programm am Donnerstag und vertraten die Floriana auch am folgenden Tag auf der 49. Cartellversammlung des ÖCV. Studien- und berufsbedingt stieß der ehrenwerte Rest der Florianen am Freitag dazu.

Die Neuankömmlinge bezogen gleich das Intercityhotel am Hauptbahnhof und brachen gleich zum gemeinsamen Mittagstisch in der Augustiner Gaststätte auf. Da im Augustiner CVV bedingt viel los war, luden wir noch zwei Kartellbrüder der „Rheinpfalz" Darmstadt zu uns an die Tafel. Edler Stoff war genug vorhanden, der Schweinsbraten saftig, die Kellner schnell unterwegs und so konnte man den Start als gelungen bezeichnen. Zur Anregung auf ein schönes Wochenende führte Nussini die München-Neulinge durch das historische Zentrum seiner Geburtsstadt.

Zum Abendessen trafen sich alle im Glöckl am Dom, bekannt durch seine beste Nürnberger Bratwurst. Pagat ließ es sich nicht nehmen, eine riesige Wurstplatte den vom Fleisch gefallenen Florianen zu spendieren.
Gestärkt starteten wir unseren Budenbummel am nördlichsten Punkt, im Verbindungshaus der Moenania. Man muss dazu bemerken, dass die meisten deutschen Verbindungen ein Haus besitzen, in dem sie Studentenzimmer anbieten und sich auch ihre Lokalitäten befindet. Im Keller-/Partyraum wurden dann einzelne „Shorties" verköstigt.

Den nächsten Besuch statteten wir der Radaspona ab. Der Saal war leer bis auf drei Saxo-Bavaren, die hier ihrer Schwesterverbindung die Treue hielten. Der Tastenschinder lag schon über seinem Ungeheuer, erlebte aber nach einem donnernden „Prinz Eugen" seine Wiederkunft. Sein nicht geringer Ehrensrest gab ihm neuen Lebenssaft und so kamen wir aus dem Staunen nicht heraus, welch Unterhaltung und spielerisches Können er uns bot.

Als nächstes besuchten wir die Rheno-Frankonia, deren Lokalitäten sehr weiträumig und mit CVVern gut gefüllt war. Es war schon längst nach „elf", aber einige konnten sich’s nicht nehmen lassen und setzten zum Weisswurst-Essen an. Gesättigt suchte der Großteil seine Hotelbettchen auf.
Zwei einsame Florianen kehrten noch bei den heiligen Hallen der Aenania ein. Eintritt und Türsteher erinnerte uns leider ein wenig an eine Edel-Coleur-Feier. Dazu muss man anmerken, dass hier der Festball-Ausklang stattfand. Der Ball war uns ein wenig zu teuer und ohne Damenbegleitung ist nicht viel auf der Tanzfläche anzufangen.

Der Samstag begann, für Pagat und Castrix mit dem Akademischen Festakt in der Residenz, für den Rest mit einem zünftigen Mittagessen im Donisl.

Danach fuhren wir geschlossen mit Bus und Auto zur Gedenkfeier nach Dachau. Die beiden Vororte Austria Innsbruck und Aenania München chargierten bei dieser wichtigen Veranstaltung im Gedenken unserer durch die Nationalsozialisten ermordeten Cartellbrüder. Eine kurze Geschichte über das heimlich im Lager 1938 gefeierte 50.Stiftungsfest der Carolina Graz, Kranzniederlegung und Gebet ging allen Anwesenden sehr nahe.

Erst beim Festkommers zur CVV in einer Veranstaltungshalle in Poing stieg die Stimmung wieder. Die Floriana St. Pölten war mit mehr als neun Mann stärker vertreten als viele Wiener Urgesteine. Wir stellten Castrix, Kodex und AJ für die Floriana und Herodot für den MKV als Chargierte.
Höhepunkte waren der Tausch limitierter CVV-Zipfe, gespendet von unserem Pagat, die Festrede Prof. Dr. Paul Kirchhofs, der emotionale Auftritt Edmund Stoibers und der Auszug unserer Chargierten. Traurig war das fehlen der ÖCV-Politprominenz.

Unser Triumvirat, wie auch ein paar Seniores zogen sich nach dem Höhepunkt des Wochenendes in ihre Hotelsuiten zurück, um beim Pontifikalamt am nächsten Tage wieder ihren Mann stehen zu können. Herodot und Nussini zogen mit ein paar Franco-Bavaren von Haus zu Haus bis der Morgen graute.

Mit einem guten Frühstück gestärkt machten wir uns am Sonntag zum Pontifikalamt im Dom zu unserer lieben Frau auf den Weg. Der Dom war zum Bersten mit Chargierten und CVern gefüllt. Salzburgs Erzbischof S.E. Dr. Alois Koth-gasser zelebrierte mit uns würdig und ergreifend den Abschluss des großen Jubilä-umstreffens. Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI richtete über ein Schreiben ermutigende Grußworte an uns, weiter so klar zur katholischen Kirche und ihren Werten zu stehen.
Sein Vorgänger Petrus meinte es nicht so gut mit uns und ließ es beim anschließenden Umzug wie aus Kübeln regnen. Das war auch leider ein Grund, warum sich die bunte Florianenschar in Heimfahrer und Hofbräuhaus-Einkehrer teilte. Am Abend waren dann alle wieder glücklich und zufrieden nach St. Pölten zurückgekehrt.

Abschließend möchte ich bemerken, dass unsere Präsenz und Auftreten bei dieser CVV ein wichtiges Zeichen an alle Karteller war, dass es uns gibt und wir ein Teil des ÖCV sind. Weiters hat das vollzählige Antreten der Aktivitas gezeigt, dass wir zusammenhalten und gemeinsam eine schöne, wundervolle Zeit verbringen können. (Nussini)

 

 

© 2008 KÖAV Floriana St. Pölten im ÖCV  |  e-mail: fieieidiibiaiciki i[iait] filiioiriiiainiaiii.iiaiiiiti   |  Stand: 02.03. 2010