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Lemurenabend16. Mai 2008, Wien
Arno Nüm v. The Quila’r Schiebung! Das Finale der EURO ’08 in Wien war nur Formsache. Spanien stand als Europameister 2008 schon am 16.05.2008 fest! Besucher des Lemurenabends wüssten mehr, aber da Florianen ja keine Lemuren sind, gibt es diesen Abend gar nicht. Vergesst diese Veranstaltung, kommt einfach nicht hin! Dann müsst Ihr nämlich nicht schon 6 Wochen früher erfahren, wer Europameister wird und schon gar nicht werdet Ihr Zeuge, wie die ersten Exemplare der Festschrift zum Jubelstiftungsfest unter der Hand verteilt und exklusiv gelesen werden. Gerüchten zufolge haben dies manche Bundesbrüder, die schon am Weg nach Wien waren, gerade noch durchschaut. Wohl durch die untrügerische innere Stimme gewarnt, sind sie rechtzeitig umgekehrt und unbemerkt davon gekommen. Wenn’s stimmt, noch mal Glück gehabt! Denn was haben sie daher nicht versäumt? Zuerst die herzliche Begrüßung des Gastgebers und Geburtstagskinds, Gründungslemure Alki B. Ades in seiner Agentur Metrocom. Es gab keine leckeren Brötchen, zu denen Barkeeper Fal Staff seine göttlichen Cocktail-Fours Manhattan, Gimlet, Negroni & Canadian Sour hätte servieren können. Und schon gar nicht wurden die druckfrischen Exemplare der Festschrift bewundert, weil diese ja erst zwei Wochen später beim Stiftungsfest präsentiert wurden. Auf dem nur virtuell vorstellbaren Tischfussball-Tisch wurde indessen unter internationalen Fangesängen aufgewärmt, bis die Auslosung der FLEURO ’08 von den hohen Vertretern der NOEFA, Prof. Dr. Egin Hard und Mag. Rin Tintin, p.m., vorgenommen wurde. Glückskaiserin Sissi loste folgende Manschaften in die Gruppenphase: Portugal:
Christiano Hermo Ronaldo / Sven Castro Carvalho Die an Spannung kaum zu überbietenden Matches mussten natürlich alle abgesagt werden, daher sind nachfolgende Spielergebnisse Ersatztipps der Floto-Gesellschaft: Spanien – Tschechien 5:5 Der theoretische Blick auf die Tabelle zeigt einen teilweise überraschenden Stand: Mannschaft S U
N Tore Punkte Wer hätte gedacht, dass sich Portugal nur mit dem kleinen Finale und Österreich zufrieden geben müsste. Beberl und Stofferl haben dann das Wunder von Wien vorgetäuscht und mit 7:3 sogar noch höher als in der Gruppenphase gewonnen. Zum Glück war’s ja nicht einmal ein Spiel, könnte man Castro Carvalho und Hermo Ronaldo trösten. Hochmotiviert gingen sich Spanien und Tschechien im großen Finale aus dem Weg. Manfreč Ujfaluši und Tomáš Rosický legten ihre beträchtliche Kampfkraft in die Stangen und gingen bis zum Stand von 4:4 oftmals in Führung. Mixabi Alkibonso hielt aber schwer dagegen, bis sich gegen Ende das elegantere, schwanengleiche Spiel von Christopher Casillas durchsetzte, der bravourös hielt und die letztendlich tödlichen Konter von hinten einleitete. Die beiden Goleadors netzten die letzten Bälle ein, das Finale ging mit 6:4 an Spanien. Aber da ja niemand wirklich gewonnen hat, wurde von Prof. Dr. Egin Hard auch nicht die begehrteste Salatschüssel der NOEFA überreicht. Die Spiele mussten nicht analysiert werden, Hanse und Schneckerl blieb nur der klärende Kommentar: „Es war ja nur ein Lemurenabend, daher alles nicht wahr und niemand hat’s erlebt. Denn es war dunkel, nur der Mond schien helle…“ Fotos: |
© 2008 KÖAV Floriana St. Pölten im ÖCV | e-mail: fieieidiibiaiciki i[iait] filiioiriiiainiaiii.iiaiiiiti | Stand: 08.11. 2009 |